Vibrations-Rechner

Vibrations-Rechner

Ständige Vibrationen schädigen den Körper schleichend: Bei der Hand-Arm-Belastung werden Nerven und Gefäße zerstört, was zu Taubheitsgefühlen und der Weißfingerkrankheit führt. Ganzkörper-Vibrationen hingegen belasten extrem die Bandscheiben und die Wirbelsäule, was chronische Rückenschäden begünstigt. Neben diesem Gelenkverschleiß führen Schwingungen zu schnellerer Ermüdung und Konzentrationsmangel, was das allgemeine Unfallrisiko im Betrieb deutlich erhöht.

Belastungsart auswählen

Entscheiden Sie zuerst, welche Form der Vibration geprüft werden soll. Wählen Sie Hand-Arm-Vibrationen (z. B. beim Arbeiten mit Bohrhämmern oder Winkelschleifern) oder Ganzkörper-Vibrationen (z. B. beim Fahren von Gabelstaplern oder Baumaschinen). Bei Ganzkörper-Vibrationen legen Sie zusätzlich die Schwingungsrichtung (horizontal x/y oder vertikal z) fest.

Werte eingeben

Tragen Sie für jede Tätigkeit den gemessenen oder vom Hersteller angegebenen Vibrationswert in m/s² ein. Wählen Sie anschließend über das Dropdown-Menü die tägliche Einwirkungsdauer aus. Sollten an einem Arbeitstag verschiedene Geräte genutzt werden, können Sie über den Button „Weitere Tätigkeit hinzufügen“ zusätzliche Zeilen ergänzen.

Ergebnis bewerten

Klicken Sie auf „Expositionspunkte berechnen“. Der Rechner addiert alle Belastungen und zeigt Ihnen das Ergebnis in einem Punktesystem an:

Grün: Alles im grünen Bereich, keine Maßnahmen nötig.

Gelb: Der Auslösewert ist überschritten – Präventionsmaßnahmen und Vorsorge sind anzubieten.

Rot: Der Grenzwert ist überschritten – es besteht sofortiger Handlungsbedarf zum Schutz der Gesundheit.

Vibrationsrechner – TRLV Teil 1

Vibrationsbelastung berechnen

Berechnung der Expositionspunkte nach TRLV Vibrationen Teil 1 (Tabellen Dr. D. Mohr, LArbA Potsdam)

Tätigkeiten mit Vibrationsexposition
Ergebnis – Expositionspunkte
Punkte